Radebeul und Coswig - gemeinsam stark.

Errichtung einer modernen Wärmezentrale und einer Photovoltaik-Anlage für das Gymnasiums Luisenstift

Errichtung einer modernen Wärmezentrale und einer Photovoltaik-Anlage für das Gymnasiums Luisenstift


Die Stadt Radebeul modernisiert das Gymnasium und erweitert dieses um einen Neubau. In dem Zusammenhang wurde die Wärmeversorgung auf neue Füße gestellt. Die Stadtwerke Elbtal haben die Wärmelösung realisiert und zusätzlich eine PV-Anlage auf dem Dach des Neubaus errichtet. Im September erfolgte die offizielle Übergabe der Anlagen an die Stadt.

Bisher waren auf dem Areal des Gymnasiums 2 Heizanlagen vorhanden. Das neue Konzept sah den Rückbau einer Anlage vor. Die Gebäude wurden durch eine Nahwärmeleitung verbunden. In der Heizzentrale, die sich im Weinberghaus befindet, wurde eine BHKW-Anlage installiert, welche Wärme und Strom erzeugt. Dabei wurde moderne Technik von der Firma EC-Power eingebaut. Das alte Louisenstift erhielt einen Wärmeverteiler. Die vorhandenen Kessel im Weinberghaus werden weiterhin betrieben. Vom gesamten Wärmbedarf des Gymnasiums werden 40 % vom Bestandskessel, 60 % vom BHKW gedeckt.

Die Anlage wurde so dimensioniert, dass alle Gebäude stabil aus dem Wärmenetz versorgt werden können. Die Stadtwerke Elbtal haben die Erweiterung der Wärmeanlage geplant, finanziert und werden diese betreiben.

Zugleich wird ein großer Teil des Strombedarf des Gymnasiums aus dem BHKW und der PV-Anlage gedeckt. Der Strombedarf des Gymnasiums beträgt im Jahr ca. 160.000 KWh. Mit der Lösung werden  93.000 KWh durch das BHKW produziert (= 58 %). Die Photovoltaik-Anlage auf dem Neubau produziert 16.000 KWh für den Eigenbedarf und deckt damit weitere 10 % des Strombedarfs des Gymnasiums. Die PV-Anlage wird an die Stadt Radebeul für 20 Jahre verpachtet.

Zurück