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Messstellenbetrieb

Der Messstellenbetrieb ist gemäß § 3 Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) Aufgabe des grundzuständigen Messstellenbetreibers. Der Messstellenbetrieb umfasst folgende Aufgaben:

  • Einbau, Betrieb und Wartung der Messstelle und ihrer Messeinrichtungen und Messsysteme sowie Gewährleistung einer mess- und eichrechtskonformen Messung entnommener und eingespeister Energie einschließlich der Messwertaufbereitung sowie form- und fristgerechten Datenübergabe
  • technischer Betrieb der Messstelle einschließlich der form- und fristgerechten Datenübertragung

Bei Abschluss eines Messstellenbetreiberrahmenvertrages mit der Stadtwerke Elbtal GmbH besteht die Möglichkeit, dass ein dritter Messstellenbetreiber die vorgenannten Leistungen im Auftrag des Anschlussnutzers (Kunden) übernimmt.

Messstellenbetreiberrahmenvertrag und Technische  Mindestanforderungen

Die Bundesnetzagentur hat mit den Beschlüssen vom 23.08.2017 (Az. BK6-17-042 und BK7-17-026) standardisierte Messstellenbetreiberrahmenverträge für Strom und Gas vorgegeben. Der Messstellenbetreiberrahmenvertrag wird zwischen Netzbetreiber und Messstellenbetreiber geschlossen. Er regelt  die Rechte und Pflichten der Vertragspartner bei der Durchführung des Messstellenbetriebs einschließlich der mess- und eichrechtskonformen  Messung an den Messlokationen.

Informationspflichten nach § 37 Abs. 1 MsbG

Gemäß § 37 Abs. 1 MsbG müssen grundzuständige Messstellenbetreiber spätestens sechs Monate vor Rollout-Beginn Informationen über den Umfang der Verpflichtungen zur Ausstattung von Messstellen mit intelligenten Messsystemen und modernen Messeinrichtungen nach § 29 MsbG, über ihre Standardleistungen nach § 35 Abs. 1 MsbG und über mögliche Zusatzleistungen im Sinne von § 35 Abs. 2 MsbG sowie Preisblätter mit jährlichen Preisangaben für mindestens drei Jahre veröffentlichen. Die entsprechenden Informationen finden Sie nachfolgend zum Download.    

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Technische Anforderungen Strom