Radebeul und Coswig - gemeinsam stark.

Energiespartipps

Unsere Energiespartipps für Ihr Zuhause

Ob für den Geldbeutel oder für die Umwelt, Energie sparen wird jeden Tag wichtiger. Und nicht nur für uns, sondern auch für die Generationen, die nach uns kommen. Daher haben wir diese einfachen Tipps für Sie zusammengestellt.

Besser Duschen für Umwelt und Geldbeutel

Duschen oder Baden? Natürlich Duschen, denn mit Baden verbrauchen Sie rund dreimal so viel Energie. Ein effizienter Umgang mit Warmwasser spart Geld und schont zugleich die Umwelt.

Unsere Tipps für's "Besser Duschen"

Tipp 1: Spar-Duschkopf
Wechseln Sie den Duschkopf auf einen Spar-Duschkopf und reduzieren Sie damit Ihren Strom- und Wasserverbrauch.

Tipp 2: Katzenwäsche

Duschen Sie nicht täglich, denn das schadet Ihrem Geldbeutel und auch dem Feuchtigkeitshaushalt Ihrer Haut.

Tipp 3: Duschthermometer

Prüfen Sie Ihre Wohlfühl-Wassertemperatur mit einem Duschthermometer. Zu heißes Wasser schadet Ihrer Haut und benötigt viel Energie. Denn je heißer das Wasser, desto mehr Energie wird für das Erwärmen benötigt.

Tipp 4: Duschzeit reduzieren

Schalten Sie beim Einseifen das Wasser aus und versuchen Sie Ihre Duschzeit auf fünf Minuten zu reduzieren.

Gut zu wissen
Duschen Sie nicht bei Gewitter, wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Wohngebäude ein Blitzschutzsystem hat.

Mehr Informationen
Duschköpfe im Vergleich (www.stern.de)
Duschen und Blitzschutzsysteme (www.vde.com)

Wie man im Alltag Energie sparen kann

Wie immer sind es die kleinen alltäglichen Dinge im Leben, die den großen Unterschied machen.

Unsere 4 Tipps, wie Sie mit wenigen Handgriffen Ihren Energieverbrauch im Alltag reduzieren

Viele elektrische Geräte lassen wir meist in der Wandsteckdose. Dabei wird jedoch oft unterschätzt, wie viel Kilowattstunden diese im Stand-by-Modus verbrauchen.

Tipp 1: Auf den Stand-by-Modus verzichten
Verbinden Sie elektronische Geräte anwendungsbezogen mit einer manuell schaltbaren Steckdosenleiste, zum Beispiel Kaffeemaschine, Toaster und Wasserkocher in der Küche oder Drucker, Laptop und Monitor am Arbeitsplatz. Dann können Sie mit einem Fingertipp nach getaner Arbeit alle Geräte ausschalten und Energie sparen.

Tipp 2: LED-Leuchtmittel verwenden
Ersetzen Sie Ihre bestehende Beleuchtung durch LED-Leuchtmittel, denn so können Sie im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen bis zu 90 % Energie sparen.

Gut zu wissen: Beim Kauf von neuen Leuchtmitteln sollten Sie auf die richtige Beleuchtungsstärke für den jeweiligen Raum achten. Beispielsweise werden im Wohn,- Ess- und Schlafzimmer lediglich 100-150 Lumen pro Quadratmeter benötigt. Im Bad oder in der Küche sollten Glühbirnen mit mindestens 250 Lumen pro Quadratmeter gewählt werden.

Tipp 3: Machen Sie dicht!
Je nach Saison können wir mit dem Schließen unserer Türen, Vorhänge oder Rollläden die angenehme Temperatur innen aufrechterhalten. Im Sommer neigen viele dazu den ganzen Tag alle Fenster offen zu halten und den Ventilator anzuschalten. Das verbraucht enorme Energie.

Tipp 4: Wärme/Kälte speichern
Am besten im Sommer früh morgens mit weit geöffneten Fenstern und Türen zehn Minuten stoßlüften, um die angenehme Kühle einzufangen. Danach schließen Sie die Fenster und Vorhänge (Jalousien/Rollläden), damit wird die Hitze draußen gehalten.

Mehr Informationen
Stromverbrauch im Haushalt (www.spiegel.de)
Strom sparen - Tipps und Tricks (www.spiegel.de)

Energiesparen im Homeoffice

Arbeiten Sie auch regelmäßig im Homeoffice und suchen nach einer Lösung, um Ihren Energieverbrauch zu senken?

Unsere 5 Tipps zum Energiesparen im Homeoffice

Tipp 1: Steckdosenleiste mit Schalter verwenden
Schließen Sie Ihre Arbeitsgeräte wie z. B. Laptop, Monitor, Handy-Netzteil und Drucker an eine Steckdosenleiste mit Schalter an, sodass nach Feierabend auch alles mit einem Fingertipp ausgeschaltet ist.

Tipp 2: Bildschirmhelligkeit reduzieren
Wenn Sie die Helligkeit Ihres Bildschirms verringern, tut das nicht nur Ihren Augen gut, sondern auch Ihrer Laptop-Batterie.

Tipp 3: Bildschirmschoner ausschalten
Schalten Sie den Bildschirmschoner aus, denn dieser verbraucht Strom. Früher bestand die Gefahr, dass sich das Bild einbrennt, weshalb der Bildschirmschoner erfunden wurde. Das ist heute nicht mehr so. Entstanden ist dieser Irrglaube durch die damaligen Computer, die noch Röhrenbildschirme hatten.

Tipp 4: Kamera auslassen
Versuchen Sie die Kamera bei Ihren Videokonferenzen auszulassen. Das reduziert den Stromverbrauch des Laptops. Wenn Sie die Kamera auslassen, reicht Ihre Batterie sehr viel länger.

Tipp 5: Machen Sie Pausen!
Nehmen Sie sich jede Stunde fünf Minuten Zeit, um sich kurz zu erholen, etwas zu trinken und sich körperlich zu mobilisieren. Schalten Sie in Ihrer Mittagspause Ihren Rechner aus, um auch selbst richtig abzuschalten und Strom zu sparen.

Gut zu wissen
Im Zuge der Corona-Pandemie ist die weltweite Internetnutzung zu Hause um 15 bis 40 Prozent gestiegen. Wer beispielsweise 15 Video-Meetings von einer Stunde pro Woche hat, kommt auf einen monatlichen CO2-Ausstoß von 9,4 Kilogramm. Zum Vergleich sinkt dieser Wert auf niedrige 377 Gramm, wenn das Video ausgeschaltet bleibt.

Mehr Informationen
Studie Ökologischer Fußbadruck (www.wetter.de)

Das Energieeffizienzlabel

Das Energielabel gibt Auskunft darüber, wie energieeffizient ein Elektrogerät ist.

Unser Tipp für den Neukauf von Geräten

Achten Sie bei der Neuanschaffung von Geräten darauf, dass Sie nur Geräte mit der hoher Effizienzklasse kaufen. Seit 1. März 2021 gibt es neue EU-Energieeffizienzlabel. Neu daran ist, dass sich die Skala von "A+++ bis D" auf "A bis G" geändert hat. Der Grund für die Änderung ist, dass im Laufe der Jahre die Geräte immer effizienter wurden und sich damit alle nur noch in den oberen A+ Klassen befanden. Deshalb hat die EU-Kommission beschlossen, die Anforderungen an die Energieklassen zu erhöhen.

Mehr Informationen
Energieeffizienzklassen erklärt (www.stromspiegel.de)

Richtig heizen und dabei Energie sparen

Die Heizung läuft auf Stufe 3 und alle Fenster sind angekippt? Damit "verheizen" Sie sprichwörtlich Ihr Geld und das begünstigt auch die Schimmelbildung.

Unsere 5 Tipps zum richtigen Heizen mit einem mechanischen Thermostat

Tipp 1: Thermostate richtig einstellen
Die Zahlen auf dem Drehknopf bedeuten: 

- Frost-/Sternchen-Symbol: ca. 5 °C, Frostschutz
- Stufe 1: ca. 12 - 15 °C
- Stufe 2: ca. 16 - 19 °C (Schlafzimmer, Küche)
- Stufe 3: ca. 20 - 23 °C (Wohnzimmer, Badezimmer, Kinderzimmer)
- Stufe 4: ca. 24 - 27 °C
- Stufe 5: ca. 28 °C

Die kleinen Striche dazwischen sind die Grad-Zahlen. Der Temperaturfühler misst die aktuelle Temperatur des Raums und vergleicht sie mit der Temperatur der Heizleistung und passt sie entsprechend an.

Die Heizregler sind nicht mit Gradzahlen beschriftet, da die Raumtemperatur von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise Standort, Dämmung, Verschleiß, Ablagerung, Wasserdruck, Grad der Entlüftung usw. abhängt. Deshalb kann es zu starken Abweichungen kommen.

Wenn Sie Ihre Raumtemperatur genau bestimmen wollen, nutzen Sie ein Thermometer. Die optimale Raumtemperatur beträgt im Schlafzimmer 16 °C, im Wohnzimmer 21 - 22 °C, in der Küche 18 °C, im Badezimmer 22 °C und im Kinderzimmer 20 °C.

Achten Sie darauf, dass Sie Räume mit unterschiedlicher Temperatur und Feuchtegehalt geschlossen halten. Insbesondere aus beheizten Räumen kann Wasserdampf in unbeheizte Räume eindringen und sich auf kalten Oberflächen niederschlagen. Dies führt zu Schimmelbildung. Deshalb sollte auch in unbeheizten Räumen mindestens eine Raumtemperatur von 15 °C herrschen.

Gut zu wissen: Ein maximal aufgedrehtes Thermostatventil sorgt nicht dafür, dass ein Raum schneller beheizt wird. Durch das Drehen des Einstellkopfs wird die gewünschte Raumlufttemperatur gewählt. Die Stärke der Wärmeabstrahlung wird dabei jedoch nicht beeinflusst. Einen Raum auf Stufe 3 wieder zu erwärmen, dauert genauso lange wie auf Stufe 5.

Tipp 2: Heizkörper freihalten
Warum? Wenn z. B. die Couch vor dem Heizkörper platziert ist, entsteht ein Wärmestau. Der Temperaturfühler meldet der Heizung, dass sie herunterfahren soll und Sie wundern sich, warum der Heizkörper nicht warm wird.

Tipp 3: Heizkörper im Urlaub nicht ausschalten
Im Urlaub neigen viele dazu, Ihre Heizkörper auf das Frost-Symbol (5 °C) runterzudrehen, und kommen dann in ein sehr kaltes Haus zurück. Bitte beachten Sie, dass mit dem Hochfahren der Heizungskörper sehr viel mehr Energie verbraucht wird. Besser ist es, die Thermostat-Einstellung auf Stufe 1 oder 2 zu belassen.

Tipp 4: Richtig durchlüften
Wer keine Lüftungsanlage besitzt, hat die Fenster tagsüber gern angekippt. Dabei wird manchmal vergessen, dass die Heizung noch auf 20 °C ist. Wir empfehlen zwei Mal am Tag stoßlüften: Öffnen Sie Ihre Fenster komplett (bitte nicht ankippen), stellen Sie die Heizkörperthermostate auf Stufe 1 und öffnen Sie alle Innentüren. Nach fünf bis zehn Minuten haben Sie einmal komplett durchgelüftet und können die Heizkörperthermostate wieder auf Ihre Wunschtemperatur anpassen. 

Tipp 5: Regelmäßig Heizkörper entlüften
Spätestens wenn die Heizkörper anfangen zu gluckern ist es Zeit für eine Entlüftung. Das können Sie ganz einfach selbst machen.

Mehr Informationen
Heizkörper entlüften: Eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung (www.dein-heizungsbauer.de)

Weiteres Einsparpotenzial beim Heizen: 1 Grad Celsius geringere Raumtemperatur - rund 6 Prozent geringerer Heizenergieverbrauch

Um Maßnahmen zum Energiesparen im Gebäudebereich zu verstärken, hat die Bundesregierung zum 01.09.2022 die Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (EnSikuMaV) beschlossen. Diese gilt bis 28.02.2023.

Laut der neuen Verordnung geht man davon aus, dass 1 Grad Celsius geringere Raumtemperatur den Heizenergieverbrauch um rund 6 Prozent senkt. Wie sich das Einsparpotenzial und Kosten in Zahlen ausdrückt, sehen Sie anhand der folgenden Beispielberechnungen.

Wichtig: Die nachfolgenden Daten sind Orientierungswerte und beziehen sich auf die allgemeine Preisentwicklung im Grundverbrauch. Sofern Sie nicht im Grundverbrauch mit Erdgas beliefert werden, können - abhängig von Ihrem aktuellen Vertrag und Verbrauch - Ihre tatsächlichen Kosten abweichen.

Für die Beispielberechnung wird, so sagt die Verordnung, ein durchschnittlicher Energieverbrauch von 165 kWh pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr zugrunde gelegt.

Beispielberechnung für Kunden, mit Wohnort im Grundversorgungsgebiet der Stadtwerke Elbtal GmbH

Berechnung für verschiedene Wohnungsgrößen anhand der Preise Grundverbrauch innerhalb des Netzgebiets der Stadtwerke Elbtal (Preisstand 01.09.2022)

Wohnfläche40 m260 m2150 m2
angenommener
durchschnittlichen Energieverbrauch
6.600 kWh/Jahr9.900 kWh/Jahr24.750 kWh/Jahr
Verbrauchspreis0,1178 €/kWh0,1178 €/kWh0,1178 €/kWh
Grundpreis72,96 €/Jahr72,96 €/Jahr72,96 €/Jahr
Gesamtkosten850,44 €/Jahr1.239,18 €/Jahr2.988,51 €/Jahr
angenommener
Verbrauchsrückgang
bei Absenkung der
Raumtemperatur
um 1 Grad Celsius
396 kWh594 kWh1.485 kWh
Einsparung in der
kommenden
Abrechnungsperiode
46,65 €69,97 €174,93 €

Da sich das Preisniveau im Grundverbrauch zum 01.10.2022 geändert hat, stellen wir Ihnen außerdem die Berechnung anhand des neuen Preisstands bereit. Dazu folgendes Beispiel.

Berechnung für verschiedene Wohnungsgrößen anhand der Preise Grundverbrauch innerhalb des Netzgebiets der Stadtwerke Elbtal (Preisstand 01.10.2022)

 Wohnfläche40 m2
60 m2150 m2
angenommener
durchschnittlichen Energieverbrauch
6.600 kWh/Jahr9.900 kWh/Jahr24.750 kWh/Jahr
Verbrauchspreis0,1541 €/kWh0,1541 €/kWh0,1541 €/kWh
Grundpreis72,96 €/Jahr72,96 €/Jahr72,96 €/Jahr
Gesamtkosten1.090,02 €/Jahr1.598,55 €/Jahr3.886,94 €/Jahr
angenommener
Verbrauchsrückgang
bei Absenkung der
Raumtemperatur
um 1 Grad Celsius
396 kWh594 kWh1.485 kWh
Einsparung in der
kommenden
Abrechnungsperiode
61,02 €91,54 €228,84 €